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Partner für die Sicherheit

Geschrieben von ME am .

Von Prof. Dr.-Ing. Frhr. Von Villiez, Honorary Director EUROCONTROL, erster Direktor der Flugsicherungszentrale Maastricht

Der erste Schritt zur Schaffung einer exekutiven europäischen Flugsicherung war beschlossen: die Errichtung der Kontrollzentrale Maastricht für den oberen Luftraum der BENELUX-Länder und der damaligen Bundesrepublik Deutschland.

Das war die Grundlage der betrieblichen Planung, ebenso wie auch die technische Ausstattung der neuen Kontrollzentrale darauf ausgerichtet war. Einige Jahre später trat die Bundesrepublik Deutschland mit der Bitte an Eurocontrol heran, für den süddeutschen oberen Luftraum unverzüglich eine zweite neue Kontrollzentrale zu bauen, und zwar direkt für einen gemeinsamen zivil/militärischen Flugsicherungsdienst, das heutige Karlsruhe UAC.
Diese Entscheidung führte zwangsläufig in der Maastrichtzentrale zu überzähliger Kapazität im "Gegenwert" aller Arbeitsplätze für die 3 Sektoren, die ursprünglich für den süddeutschen oberen Luftraum vorgesehen waren. Das galt naturgemäß auch für die Systemkapazität im Sinne der gesamten Datenverarbeitung für Radar- und Flugplaninformationen. Sollte es nicht möglich sein, diese Chance zu nutzen, um nachträglich auch im Maastricht UAC für den norddeutschen oberen Luftraum ein zivil/militärisches Betriebskonzept zu realisieren?

Unentbehrlich

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Von Oberstleutnant a.D. Faber

Die Ära der überörtlichen Militärischen Flugsicherung geht mit der Überleitung des Sektors A in die DFS zu Ende. Lippe Radar hat mehr als 30 Jahre lang an diesem Kapitel in der Geschichte der Flugsicherung mitgeschrieben.

Angefangen hat es in den Radarführungsstellungen Uedem, Brockzetel und Auenhausen. Mit gesundem Menschenverstand, Pioniergeist und viel Gottvertrauen ( ja auch das war nötig ) haben damals die Männer der ersten Stunde den Grundstock zu einem leistungsfähigen Kontroll- und Unterstützungssystem für den militärischen Flugbetrieb gelegt.

In der MATRAC Goch brachten die inzwischen exzellent trainierten Flugsicherungssoldaten ihre Fertigkeiten auf ein beachtliches Niveau. Lippe Radar wurde für viele Pilotengenerationen zu einem Synonym für die Sicherheit sowie für rasche und wirkungsvolle Unterstützung im Einsatzflugbetrieb.

Ma-Ma!

Geschrieben von ME am .

Von Oberstleutnant a.D. Georg Maier (Artikel aus dem Jahr 1996)

Insgesamt verliefen nahezu acht Jahre meines beruflichen Werdegangs parallel mit der spannenden Entwicklung Lippe Radars. Eine besonders interessante Zeit war sicherlich die in Goch.

Ich stieß im Dezember 1969 als Flugsicherer aus Husum kommend zum Flugsicherungssektor Nord. Es war kalt, und es lagen Welten zwischen diesen Einheiten.

Insgesamt verliefen nahezu acht Jahre meines beruflichen Werdegangs parallel mit der spannenden Entwicklung Lippe Radars. Eine besonders interessante Zeit war sicherlich die in Goch. Ich stieß im Dezember 1969 als Flugsicherer aus Husum kommend zum Flugsicherungssektor Nord. Es war kalt, und es lagen Welten zwischen diesen Einheiten.
Welch' ein Unterschied: an der Eidermündung ein harmonisches Ganzes, im wahren Sinne des Wortes eine Großfamilie und am Zusammenfluss von Lippe und Deutschlands größtem Strom eine Zusammengewürfelte militärische Einheit, die erst noch eine werden wollte.

As time goes by

Geschrieben von ME am .

Wie viele Soldaten im Laufe der vergangenen 30 Jahre in dieser Einheit im Dienste der Flugsicherung gestanden haben, ist nur noch in Ablagen und Archiven aufbewahrt. Eintausend werden es sicherlich gewesen sein. Je weiter man aber in die Vergangenheit blickt, umso weniger findet man Namen und umso mehr erscheinen Geschichten .......wer hat nicht schon einmal von der "Bratenbrot-Story" gehört oder die Geschichte des etwas zerstreuten Wachleiters, der sich selbst angerufen hat...

Wie viele Soldaten im Laufe der vergangenen 30 Jahre in dieser Einheit im Dienste der Flugsicherung gestanden haben, ist nur noch in Ablagen und Archiven aufbewahrt. Eintausend werden es sicherlich gewesen sein. Je weiter man aber in die Vergangenheit blickt, umso weniger findet man Namen und umso mehr erscheinen Geschichten .......wer hat nicht schon einmal von der "Bratenbrot-Story" gehört oder die Geschichte des etwas zerstreuten Wachleiters, der sich selbst angerufen hat......

Die Wurzeln von Lippe Radar liegen in der Zeit um 1960. Die Bundeswehr war grade fünf Jahre alt.